„Die Raupen der Schmetterlinge und andere Insekten brauchen Nahrung und Nistmöglichkeiten, um zu überleben. Und wir Menschen brauchen beispielsweise Wildbienen für die Befruchtung von Apfelbäumen. Honigbienen übernehmen nur etwa die Hälfte der Befruchtung. Die andere Hälfte erledigen die Wildbienen“, erklärte bei der Führung Dr. Berit Philipp von der Nabu-Naturschutzstation Münsterland. Für Wildbienen seien offene Stellen im Rasen oder auch Steinhaufen hilfreich. Feuchte Stellen lieferten Material zum Nestbau und abgestorbene Obstbäume, deren unterer Teil stehen gelassen wird seien ein Gewinn für Insekten und andere Gartenbewohner.
Die Wanderausstellung ist noch bis zum 21. November 2025 in der Münsteraner Diözesanbibliothek zu sehen. Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Handeln für die Schöpfung“ der Natur- und Umweltschutzakademie NRW, einer nachgeordneten Behörde des Umweltministeriums. Das Projekt wird getragen von den Umweltbeauftragten der nordrheinwestfälischen Landeskirchen und (Erz-)Bistümer. Die eigens auf kirchliche Träger ausgerichtete Ausstellung kann von Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen kostenlos gebucht werden bei Stefanie.Horn
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