Handeln für die Schöpfung
Insekt auf Margeritenblüte Foto: H. Mühlenmeier
Foto: Heinrich Mühlenmeier

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Die Landwirtschaft spielt eine zentrale Rolle, wenn es um den Erhalt der Biologischen Vielfalt geht. In der Broschüre stellt die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) Leitlinien und konkrete Maßnahmen für eine nachhaltigere Landbewirtschaftung und die Förderung der biologischen Vielfalt auf Acker und Grünland vor. Die Maßnahmen werden begründet und Fördermöglichkeiten aufgezeigt. An erster Stelle sollen bei der Auswahl der Pächter und Pächterinnen ökologische Kriterien, wie die Teilnahme des Betriebs am Vertragsnaturschutz oder eine Bewirtschaftung nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus, stehen. Im Weiteren wird aber auch empfohlen, soziale und ökonomische Aspekte einzubeziehen. Die Gestaltung des Pachtzinses soll unter Berücksichtigung der ökologischen Leistungen und der existenziellen Situation des Betriebs erfolgen. Ergänzt werden die Empfehlungen für die Bewirtschaftung und Verpachtung von Äckern und Grünlandflächen um weitere Ansätze für ein schöpfungsverantwortliches Handeln in der Kirchengemeinde. In den Literaturverzeichnissen werden auch Musterverträge für Landpacht der Evangelischen Kirche von Westfalen und vom NABU mit ihren Bezugsquellen aufgeführt. Die Handreichung ist in Kooperation mit dem Projekt Fairpachten der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe entstanden. Fairpachten bietet Kirchengemeinden eine kostenfreie Beratung bei der Landverpachtung an.

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Gedruckt erhältlich für 2 € zzgl. Porto beim Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) der Evangelischen Kirche von Westfalen, Telefon 02304 / 755-331, E-Mail: nachhaltigkeit@kircheundgesellschaft.de

Kriterien für die Verpachtung von Kirchenland in der Evangelischen Kirche von Westfalen - Handreichung, 32 Seiten, 2019, Volker Rotthauwe, Dirk Hillerkus (EKvW-IKG), Dr. Hans-Tjabert Conring, Jürgen Dreier (Finanz- und Vermögensaufsicht Landeskirchenamt), Johannes Bayer, Jörn Alexander (NABU-Stiftung)